Samstag, 21. März 2015

Kapitel 2 - Horror Schultag


Fredy: „Erzähl mal. Mit wem bist du alles in einer Klasse?“
Ich: „Ach das willst du gar nicht wissen. Es ist schlimm genug um wahr zu sein.“
Fredy: „Hmm… Komm schon.“
Ich: „Mit Tom. Ja der Tom. Der feste Freund meiner nervigen Schwester Ariana. Zudem ist auch noch Antonia, die beste Freundin meiner Schwester in meiner Klasse. Und sie sitzt ausgerechnet neben mir. Nathan Tisher ist auch bei mir in der Klasse aber das ist nicht so wichtig.“
Fredy: „ *lachen* Ich wünsche dir ein angenehmes Schuljahr, Kleines. Ich muss jetzt auch los. Ich treffe mich gleich mit Christina.“
 
Beleidigt sitze ich alleine auf dem Schulhof und esse mein Pausenbrot zu Ende. Fredy Handstraw ist mein bester Freund. Wir kennen uns schon seit ungefähr 14 Jahren. Sein Vater war damals der bester Freund von meinem Vater und das bis er ganz plötzlich bei einem tragischen Autounfall verunglückt ist. Diese Nachricht hat uns alle mitgenommen und vor allem kämpfte der damals 8Jährige Fredy mit den Schmerzen der Mitteilung. Fredy’s Mutter spielte noch nie die Hauptrolle in seiner Lebensgeschichte. Niemand weiß wie heißt geschweige den wie sie aussieht. Fredy lebt seit dem Tod seines Vaters bei seinen Großeltern. Seit ungefähr 5 Jahren ist der 19 jährige in einer glücklichen Beziehung mit der ebenfalls 19 jährigen Christina Sheriff. Ich mag Christina. Sie kommt zwar aus einer schlimmen Familie aber trotzdem kann ich sie gut leiden. Mit der Familie meine ich eigentlich nur ihre jüngere Schwester Antonia. Ja genau die Antonia, die beste Freundin meiner Schwester und meine seit heute neue Sitztnachbarin. Christina hat nicht viel mit ihrer Schwester zu tun. Sie ist auch das genaue Gegenteil ihrer kleinen Schwester. Christina ist etwas mollig aber trotzdem hat sie ein sehr schönes Gesicht. Außerdem hat sie so viel Selbstbewusstsein wie kein anderer auf dieser Welt. Ich habe sie noch nie weinen gesehen. Sie wurde schon sehr oft wegen ihrer Figur runter gemacht und sie ist trotz allem stark geblieben. Ich bewundere sie. Antonia hingegen ist eine wunderschöne, schwarzhaarige Hip-Hop Tänzerin. Sie hat eine super Figur. Nicht zu dünn aber auch nicht zu dick sondern schön kurvig. Antonia hat eine große Oberweide und auch einen nicht zu kleinen Hintern. Ich beneide sie. Zudem hat sie auch noch einen tollen Freund. Eliot. Mein Schwarm. Ich würde alles dafür tun um mit ihm ausgehen zu können. Der Junge ist einfach perfekt in meine Augen. Intelligent, reich, gutaussehend und nett. Ja ich gebe es zu. Mich schaut er nicht einmal von hinten an also kann ich nicht beurteilen, ob er wirklich nett ist oder nicht. Eliot ist einer aus der coolen Clique der Oberstufe. Diese Clique würde ich sehr gerne auch mal betreten bzw. würde ich sehr gerne mit einem aus dieser Clique zusammen sein. Aber die wollen mich ja nicht. Sogar Ariana hat sich einen aus der Gang klar gemacht und ich bin immer noch da. Aber wie ich schon sagte: Es gibt wichtigeres in meinem Alter. Oder?
 
Ich spüre wie mich jemand von hinten antippt. Langsam ziehe ich meine Kopfhörer aus und drehe mich zu der gewissen Person. Es ist Nathan. Ohne zu fragen setzt er sich neben mich. Ich rolle meine Augen und stecke mein MP3-Player in die Hosentasche. Der Bus fährt gerade durch die Stadt. Eigentlich ein totaler Umweg aber ich kann ja nichts dagegen unternehmen. Es gibt auch Fahrgäste die hier aussteigen möchten.
Nathan: „Na Ohannah. Wie war für dich der erste Schultag?“
Ich: „Normal.“
Nathan: „ Fand ich auch. Danke der Nachfrage.“
Ich: „Bitte.“
Nathan: „Oh. Ich muss hier raus. Bis morgen.“
 
Endlich. Ich weiß nicht wieso aber irgendwie finde ich Nathan total nervig. Ich habe das Gefühl er interessiert sich für mich. Aber ich mich nicht für ihn. Für mich zählt nur Eliot. Ich schließe die Augen und stelle es mir bildlich vor. Ich und Eliot. Hand in Hand durch die Stadt laufen und zusammen glücklich sein. Nach einer gefühlten Minute reißt mich ein lautes Hupen aus meinem schönen Traum. Oh nein. Ich habe meine Station verpasst. Jetzt muss ich bei der nächsten aussteigen und nach Hause laufen. Glücklicherweise brauche ich dafür nur 5minuten.
 
Nun bin ich zuhause angekommen. Ich laufe in die Küche um nachzusehen, ob meine Mutter schon das Mittagessen vorbereitet hat. Meine Mutter arbeitet nur am Abend. Von 18h bis 22h. Sie ist bei uns im Einkaufscenter als Reinigungskraft tätig. Tatsächlich hat sich Mama schon um das Mittagessen gekümmert. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße. Zwar nichts spezielles aber trotzdem schmeckt es hervorragend. Ich wische nach dem Essen mein Geschirr ab und marschiere die Treppen Richtung mein Schlafzimmer hoch. Als ich mein Zimmer betrete trifft mich der Schlag. Tom Tisher. Der Freund meiner Halbschwester liegt auf meinem Bett. Als ob es nicht schon schlimm genug ist, dass er sich in meinem Zimmer und ausgerechnet noch auf meinem Bett befindet. NEIN. Er hat kein T-Shirt und keine Boxershorts an. Einfach nichts. Tom liegt nackt auf meinem Bett und grinst fröhlich zu mir. Ohje.
 
 

Dienstag, 3. März 2015

Kapitel 1 - Ich und mein Leben

Oh nein. Soll ich weinen oder mich freuen? Einerseits kommen mir die Tränen, weil die Sommerferien zu Ende sind und heute wieder die Schule anfängt doch andererseits freue ich mich, dass ich den nervigen Nachbar von Oma und Opa nicht mehr sehen muss. Ich war über die Ferien bei meinen Großeltern. Also die Eltern meiner Mutter. Meine Großeltern wohnen in einem Mehrfamilienhaus und in der gegenüberliegenden Wohnung wohnt der nervige Johan Kellis. Eigentlich sieht er gar nicht so schlecht aus aber trotzdem ging er mir in den Ferien total auf die Nerven. Der war mir zu aufdringlich und manchmal auch mega kindisch. Außerdem brauche ich mit 16 noch keinen Freund, ich habe auch so schon genug Probleme. Ach ja ich habe mich ja noch nicht einmal vorgestellt. Ich bin Ohannah. Ohannah Miller. Ich bin jetzt in der 11.Klasse und mache in zwei Jahren mein Abitur. Hört sich ziemlich gut an aber ob das wirklich gut ist, ist eine andere Sache. Ich wohne in Bloßberg. Eine kleine, uninteressante Stadt. Niemand kennt sie und niemand mag sie. Die meisten Einwohner kennen sich untereinander und deshalb verhalte ich mich so unauffällig wie möglich. Meine Eltern haben vor etwa zwei Jahren ihren Traum verwirklichen lassen. Ihren Traum von einem eigenen Haus mit Garten. Unser Haus ist echt groß und zudem auch wunderschön. Hier zu leben ist für mich richtig toll. Oder sollte ich sagen „war“ richtig toll?! Meine Halbschwester Ariana lebt seit den Sommerferien bei uns. Papa hat das alleinige Sorgerecht für meine 15 jährige Schwester bekommen und hat sie auch gleich bei uns untergebracht. Anscheinend habe ich viel verpasst als ich bei Oma und Opa in Blumheim war. Mein Wecker klingelt. Ich schalte ihn aus und zwinge mich aufzustehen. In einer halben Stunde muss ich schon in der Schule erscheinen. Heute fahre ich mal mit dem Bus zur Schule, da Ariana mein Fahrrad verloren hat. Ich gehe ins Bad und mache mich für die Schule fertig. Danach laufe ich runter in die Küche, wo mich meine ganze Familie, inklusive Ariana schon erwartet. Mama hat Waffeln gemacht. Das ist eine alte Familientradition. Immer an den ersten Montag nach den Sommerferien gibt es Waffeln zum Frühstück. Mir ist heute echt nicht nach frühstücken mit der ganzen Familie und aus diesem Grund nehme ich mir eine Waffel und laufe ohne ein Wort Richtung Bushaltestelle. Hoffentlich wird der erste Schultag gut.


Ready... Go!

Buchtitel: Unfaithful



Welcome to my world



Hallo Leute, 

Herzlich Willkommen! Ich liebe es zu schreiben! Und hier werde ich euch einige tolle Geschichten darlegen. Ich hoffe sie werden euch gefallen. Viel Spaß beim Lesen.

Gruß 
Ms. Anonymous ;-*